Säcklistrecker Zunft e.V.
Eine der ersten und ältesten Guggemusiken in der Ortenau
Bedeutung und Geschichte
Anno 1984 kamen einige visionär eingestellte Menschen auf die Idee, in Dörlinbach eine Symbiose aus
Fasent und Musik zu etablieren. Man trat alsdann an die im Jahre 1979 gegründete "Bremsdorfer
Narrenzunft Dörlinbach e.V." heran, um sich als Guggemusik diesem Verein anzugliedern. Treibende
Kräfte dabei waren Anton Rappenecker und Martin Ross, der zugleich der erste musikalische Leiter
wurde. Zu diesem Zeitpunkt war man eine der ersten Guggemusiken in der Umgebung.
Als dieses geschafft war, war der nächste große Schritt einen Namen für die neu gegründete Truppe zu
finden. Schon bei den ersten Spuren der „organisierten Fasent“  in Dörlinbach um 1976, als eine
sechsköpfige Gruppe junger Männer mit aus Sackstoff genähtem Häs im Engel erschien, trugen sie ein
Schild mit dem Namen „Säcklistrecker“ mit sich, um auf einen Brauch hinzuweisen damit er nicht in
Vergessenheit gerät.
Schließlich erinnerte und einigte man sich also auf den Namen „Säcklistrecker Guggemusik“.
Der Ausdruck „Säcklistrecker“ bezieht sich auf einen alten Brauch. In der Zeit zwischen Oktober bis
März wurden Hausschlachtungen durchgeführt. Erfuhr man von einer Hausschlachtung in der
Umgebung, wurde schnell der Gedanke an das „Säcklistrecken“ wach. Meist waren es Jugendliche, die
sich zu einer kleinen Gruppe formierten, einer der das „Säckli strecken“ sollte und mehrere Aufpasser.
Nun banden sie an einen Stock einen kleinen Beutel, in welchem sich ein Zettel befand, auf welchem
man mit lustigen Sprüchen um einen Teil des Schlachtguts bat. War es dann ausreichend dunkel, so
trug einer der Gruppe den Stock mit dem Beutel zum Haus, pochte damit kräftig an die Tür, stellte ihn
ab und suchte das Weite. Nun hieß es warten. Denn jetzt wurde der Beutel ins Haus geholt um ihn zu
füllen und den Spruch auf dem Zettel zu verlesen. Anschließend legte man etwas Fleisch und einige
Würste in den Beutel und stellte ihn wieder vor die Haustür. Dann wurde es für die „Säcklistrecker“
wieder spannend: nun mussten sie es schaffen, den Beutel wieder an sich zu bringen, ohne dabei
erwischt zu werden. Im Laufe der Zeit entwickelten nun sowohl die Schlachter, welche die Strecker
unbedingt erwischen wollten als auch die Strecker, welche um keinen Preis erwischt werden wollten,
immer ausgefeiltere Taktiken, um ihr Ziel zu erreichen. Gelang es den Schlachtern, die Strecker beim
Bringen oder Abholen des Beutels zu erwischen, so wurden diese in die Küche gebracht, wo ihnen die
Hände auf den Rücken gebunden wurden und sie zu Belustigung der Hausbesitzer nur mit dem Mund
einen Teller Suppe oder Fleisch leer essen mussten.
Um einen Bezug zum Namen der neu gegründeten Guggemusik herzustellen ist jeder, der der
Guggemusik beitritt, ebenso wie ein erwischter „Säcklistrecker“, gezwungen, einen Teller Suppe oder
Fleisch nur mit dem Mund leer zu essen.
In den Folgenden Jahren ging es mit der Guggemusik steil bergauf, in ihrer Blütezeit um 1990 zählte
sie über 30 aktive Musiker. Nach dem Höhepunkt folgte ein stetiger Rückgang der Musikerzahl auf
unter 20, der Tiefpunkt war 2002 erreicht.
1998 wurde die damalige BNZ-Satzung z.B. abgeändert, so dass es nicht mehr einen 1. und einen 2.
Vorstand gab, sondern einen Gesamtvorstand und drei gleichwertige 2. Vorstände
(Gruppenvorstände) gab.
Seit Anfang 2003 wurde kräftig am Aufschwung gearbeitet, es gab zahlreiche Neuzugänge und auch
das in die Jahre gekommene Repertoire wurde mit Hilfe eines neuen Dirigenten kräftig aufpoliert,
sodass 2006 und 2007 knapp 40 Musiker zusammen auftraten und die "Säcklistrecker" wieder zu
einer der "besseren" Adressen wurden.
Durch verschiedene Gründe kam wieder ein Rückgang, was einige als "Gesund-Schrumpfen" ansahen,
auf etwa 25 Guggemusiker. Die meisten davon zwischen 18 und 30 Jahren, sodass die Zukunft
gesichert war.
Schon vor dem letzten gemeinsamen Narrentreffen 2009 mit der BNZ gönnten sich die Säcklistrecker
2007 mal wieder ein schönes neues Häs – den charakteristischen roten Mantel mit schwarzem Kragen.
Höhepunkte in der jüngeren Vergangenheit waren sicherlich die Besuche beim SC Freiburg (gegen
Augsburg und in Oberhausen) in der Aufstiegssaison 2008/2009 - wie schon beim letzten
Bundesligaaufstieg als man ebenfalls zwei Mal dabei war (gegen 1860 und als der Aufstieg bei Wacker
Burghausen perfekt gemacht wurde).
Sowie auch die Monster-Guggetreffen in Isny 2009 und 2014 und das Zweitägige Guggetreffen in
Pfaffnau (CH) 2013.
2009 nach dem Narrentreffen kam die Abspaltung von der Gesamtzunft BNZ und Gründung einer
eigenen e.V. mit dem 1. Vorsitzenden Klaus Winterer, wobei die Vorstandschaft mehrheitlich aus dem
ehemaligen Gugge-Gremium bestand. Zusätzlich hatten wir zu dieser Zeit gleich 2 musikalische Leiter,
was zusammen einen erneuten Aufschwung bedeutete.
Bis 2014 wurden sukzessive die alten Instrumente durch neue ersetzt und dann das 30 Jährige
Jubiläum als „letzte“ Amtshandlung von Gugge-Chef Klaus Winterer gebührend gefeiert.
2015 zum „Berg un Tal-Treffen“ kamen mit einer neuen Weste und der neuen Maske weitere
Neuerungen hinzu, und zur Saison 2016 sind nun auch das Frauenhäs und neuen Schlagzeugwägen
fertig, was gleichzeitig zu den ersten Amtshandlungen der neu gebildeten Vorstandschaft mit drei 1.
Vorständen war.
Ehemalige Dirigenten:
Martin Ross
Erich Huck
Jan Fischer
Markus Hartwich
Florian Göppert
Thomas Müller
Nic Höfling
Helmut Berblinger (seit 2013)
Ehemalige Gugge-Vorstände bzw  Vorsitzende der Säcklistrecker Zunft e.V.:
Alois Griesbaum (bis 2002)
Florian Göppert (Vorstand der Gesamtzunft)
Klaus Winterer (bis 2014)
Benjamin Beck (bis 2015)
Christoph Göppert, Sascha Lauer, Pascal Tessmer (seit 2015)
Ehrenpräsident:
Klaus Winterer
Aktuell zählt die Säcklistrecker guggemusik 25 aktive Mitglieder
Säcklistrecker Guggemusik Dörlinbach © 2017

Eine der ersten und ältesten Guggemusiken in der Ortenau


Bedeutung und Geschichte

Anno 1984 kamen einige visionär eingestellte Menschen auf die Idee, in Dörlinbach eine Symbiose aus 
Fasent und Musik zu etablieren. Man trat alsdann an die im Jahre 1979 gegründete "Bremsdorfer 
Narrenzunft Dörlinbach e.V." heran, um sich als Guggemusik diesem Verein anzugliedern. Treibende 
Kräfte dabei waren Anton Rappenecker und Martin Ross, der zugleich der erste musikalische Leiter 
wurde. Zu diesem Zeitpunkt war man eine der ersten Guggemusiken in der Umgebung.
Als dieses geschafft war, war der nächste große Schritt einen Namen für die neu gegründete Truppe zu 
finden. Schon bei den ersten Spuren der „organisierten Fasent“  in Dörlinbach um 1976, als eine 
sechsköpfige Gruppe junger Männer mit aus Sackstoff genähtem Häs im Engel erschien, trugen sie ein 
Schild mit dem Namen „Säcklistrecker“ mit sich, um auf einen Brauch hinzuweisen damit er nicht in 
Vergessenheit gerät.
Schließlich erinnerte und einigte man sich also auf den Namen „Säcklistrecker Guggemusik“.
Der Ausdruck „Säcklistrecker“ bezieht sich auf einen alten Brauch. In der Zeit zwischen Oktober bis 
März wurden Hausschlachtungen durchgeführt. Erfuhr man von einer Hausschlachtung in der 
Umgebung, wurde schnell der Gedanke an das „Säcklistrecken“ wach. Meist waren es Jugendliche, die 
sich zu einer kleinen Gruppe formierten, einer der das „Säckli strecken“ sollte und mehrere Aufpasser. 
Nun banden sie an einen Stock einen kleinen Beutel, in welchem sich ein Zettel befand, auf welchem 
man mit lustigen Sprüchen um einen Teil des Schlachtguts bat. War es dann ausreichend dunkel, so 
trug einer der Gruppe den Stock mit dem Beutel zum Haus, pochte damit kräftig an die Tür, stellte ihn 
ab und suchte das Weite. Nun hieß es warten. Denn jetzt wurde der Beutel ins Haus geholt um ihn zu 
füllen und den Spruch auf dem Zettel zu verlesen. Anschließend legte man etwas Fleisch und einige 
Würste in den Beutel und stellte ihn wieder vor die Haustür. Dann wurde es für die „Säcklistrecker“ 
wieder spannend: nun mussten sie es schaffen, den Beutel wieder an sich zu bringen, ohne dabei 
erwischt zu werden. Im Laufe der Zeit entwickelten nun sowohl die Schlachter, welche die Strecker 
unbedingt erwischen wollten als auch die Strecker, welche um keinen Preis erwischt werden wollten, 
immer ausgefeiltere Taktiken, um ihr Ziel zu erreichen. Gelang es den Schlachtern, die Strecker beim 
Bringen oder Abholen des Beutels zu erwischen, so wurden diese in die Küche gebracht, wo ihnen die 
Hände auf den Rücken gebunden wurden und sie zu Belustigung der Hausbesitzer nur mit dem Mund 
einen Teller Suppe oder Fleisch leer essen mussten.
Um einen Bezug zum Namen der neu gegründeten Guggemusik herzustellen ist jeder, der der 
Guggemusik beitritt, ebenso wie ein erwischter „Säcklistrecker“, gezwungen, einen Teller Suppe oder 
Fleisch nur mit dem Mund leer zu essen.
In den Folgenden Jahren ging es mit der Guggemusik steil bergauf, in ihrer Blütezeit um 1990 zählte 
sie über 30 aktive Musiker. Nach dem Höhepunkt folgte ein stetiger Rückgang der Musikerzahl auf 
unter 20, der Tiefpunkt war 2002 erreicht.
1998 wurde die damalige BNZ-Satzung z.B. abgeändert, so dass es nicht mehr einen 1. und einen 2. 
Vorstand gab, sondern einen Gesamtvorstand und drei gleichwertige 2. Vorstände 
(Gruppenvorstände) gab.
Seit Anfang 2003 wurde kräftig am Aufschwung gearbeitet, es gab zahlreiche Neuzugänge und auch 
das in die Jahre gekommene Repertoire wurde mit Hilfe eines neuen Dirigenten kräftig aufpoliert, 
sodass 2006 und 2007 knapp 40 Musiker zusammen auftraten und die "Säcklistrecker" wieder zu 
einer der "besseren" Adressen wurden.
Durch verschiedene Gründe kam wieder ein Rückgang, was einige als "Gesund-Schrumpfen" ansahen, 
auf etwa 25 Guggemusiker. Die meisten davon zwischen 18 und 30 Jahren, sodass die Zukunft 
gesichert war.
Schon vor dem letzten gemeinsamen Narrentreffen 2009 mit der BNZ gönnten sich die Säcklistrecker 
2007 mal wieder ein schönes neues Häs – den charakteristischen roten Mantel mit schwarzem Kragen.
Höhepunkte in der jüngeren Vergangenheit waren sicherlich die Besuche beim SC Freiburg (gegen 
Augsburg und in Oberhausen) in der Aufstiegssaison 2008/2009 - wie schon beim letzten 
Bundesligaaufstieg als man ebenfalls zwei Mal dabei war (gegen 1860 und als der Aufstieg bei Wacker 
Burghausen perfekt gemacht wurde).
Sowie auch die Monster-Guggetreffen in Isny 2009 und 2014 und das Zweitägige Guggetreffen in 
Pfaffnau (CH) 2013.
2009 nach dem Narrentreffen kam die Abspaltung von der Gesamtzunft BNZ und Gründung einer 
eigenen e.V. mit dem 1. Vorsitzenden Klaus Winterer, wobei die Vorstandschaft mehrheitlich aus dem 
ehemaligen Gugge-Gremium bestand. Zusätzlich hatten wir zu dieser Zeit gleich 2 musikalische Leiter, 
was zusammen einen erneuten Aufschwung bedeutete.
Bis 2014 wurden sukzessive die alten Instrumente durch neue ersetzt und dann das 30 Jährige 
Jubiläum als „letzte“ Amtshandlung von Gugge-Chef Klaus Winterer gebührend gefeiert.
2015 zum „Berg un Tal-Treffen“ kamen mit einer neuen Weste und der neuen Maske weitere 
Neuerungen hinzu, und zur Saison 2016 sind nun auch das Frauenhäs und neuen Schlagzeugwägen 
fertig, was gleichzeitig zu den ersten Amtshandlungen der neu gebildeten Vorstandschaft mit drei 1. 
Vorständen war.

Ehemalige Dirigenten:

Martin Ross
Erich Huck
Jan Fischer
Markus Hartwich 
Florian Göppert
Thomas Müller
Nic Höfling
Helmut Berblinger (seit 2013)

Ehemalige Gugge-Vorstände bzw. Vorsitzende der Säcklistrecker Zunft e.V.:
Alois Griesbaum (bis 2002)
Florian Göppert (Vorstand der Gesamtzunft)
Klaus Winterer (bis 2014)
Benjamin Beck (bis 2015)
Christoph Göppert, Sascha Lauer, Pascal Tessmer (seit 2015)

Ehrenpräsident:
Klaus Winterer


Aktuell zählt die Säcklistrecker Guggemusik 25 aktive Mitglieder




Säcklistrecker Guggemusik Dörlinbach © 2017